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Über Gerhard Meier

Mit Gerhard Meier sind wir vom Kulturverein Räberstöckli persönlich verbunden, war er doch ein Gründungsmitglied. Unsere Aktivitäten hat er stets mit Interesse verfolgt mit der Bemerkung, dass er selber kein Chronist sei, seine Gedanken folgten eigenen Gesetzen.

Der Burger und Ehrenbürger verbrachte sein ganzes Leben in Niederbipp alias Amrain.

Dem Menschen, dem Schriftsteller, seinen Gedanken wollen wir mit dieser Ausstellung nachspüren. Lassen Sie sich ein auf die Poesie von Gerhard Meier. Entdecken Sie den Geruch und die Farben der Jahreszeiten oder wie "die Nacht schwarz am Berg lehnt..."

 
 

Niederbipp, Januar 2008

Biographische Skizze

Geboren wurde ich 1917 in Niederbipp,
einem Dorf am Südfuss des Juras,
wo ich dann meine Jahre verlebte.

Die so genannte Aufklärung verpasste ich sozusagen.
Ideologien grausten mir und grausen mir immer noch.
Dem Meister aus Nazareth durfte ich nahe sein,
den Leuten, den Massliebchen, Schwalben, Schmetterlingen
und Dorli, die nun in den Gärten wohnt.

Existieren durfte ich im Verborgenen.
Und meine Schreibe ist ein bisschen daneben.
Das Leben ist manchmal auch anderswo.
Vielleicht im Rauschen russischer Weiten?

Gerhard Meier

(Diese biografische Skizze schrieb Gerhard Meier für eine Vortrags-Reihe 2008 kurz vor seinem Tod.)


Gerhard Meier (1917-2008) – Heinrich-Böll-Preis – Hermann-Hesse-Preis – Fontane- Preis Berlin – Grosser Schiller-Preis – Gottfried-Keller-Preis – Petrarca-Preis – Franz- Kafka-Preis (von Peter Handke an Gerhard Meier weitergereicht) u.a.m

Albert Anker Bild

„Gerhard Meier hat ab und zu  „Museums-tage“ eingelegt, an denen er auch das Kunstmuseum Solothurn besucht hat. Eines seiner Lieblingsbilder aus der Sammlung war Ankers „Mädchenbildnis auf rotem Grund“. Gerhard Meier hat die junge Frau „Meretlein“ getauft - und diese Figur kommt auch in seinen Büchern vor.“

Christoph Vögele, Kurator Kunstmuseum Solothurn



Zu sehen während der Ausstellung,
Leihgabe des Kunstmuseums Solothurn

Albert Anker (1831 - 1910)
Mädchenbildnis auf rotem Grund, 1867
Öl auf Leinwand, 110 x 76 cm
Vermächtnis Henri Meyer, Kairo, 1948

Albert Anker (1831 - 1910), © Kunstmuseums Solothurnzoom

Albert Anker (1831 - 1910),
© Kunstmuseums Solothurn